Wenn moderne Technik die Unfallrettung behindert

Heute sind Fahrzeuge modern, schnell und äußerst sicher, aber genau hier liegt das Problem! Durch Airbags, Seitenaufprallschutz und andere Sicherheitstechnik sind die Insassen auch bei einem Aufprall mit hoher Geschwindigkeit geschützt.   

 

Das Problem: Die Befreiung aus solch einem Fahrzeug ist für die Retter zunehmend schwerer.

Eine Untersuchung des ADAC ergab, dass 64 Prozent der verunglückten Fahrzeuge von den Rettern entweder gar nicht oder falsch identifiziert werden.

Gründe hierfür sind zunehmend stabilere Fahrzeugstrukturen. So sind heute zum Teil die gängigen Rettungsscheren nicht mehr in der Lage, den für die Karosserie verwendeten Stahl an allen Stellen zu durchtrennen. Darüber hinaus ergeben sich Gefahren für die Rettungskräfte z. B. durch nicht ausgelöste Airbags oder unbekannte alternative Antriebe (z. B. nachgerüstete Gastanks). 

   

Schnelle Hilfe dank Kennzeichenabfrage...

Seit dem 20. Juni 2011 dürfen Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst auf Fahrzeugdaten aus dem Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) des Kraftfahrtbundesamtes zugreifen.

Mit PlateRESCUE haben die Retter nicht nur eine Software gestützte Lösung parat. Die Leitstelle übermittelt das Kennzeichen über eine browsergestützte Abfrage und bekommt die eindeutige ID des Rettungsdatenblattes für das verunfallte Fahrzeug und  Zusatzinformationen wie die Nachrüstung auf Gas. Der Disponent in der Leitstelle gibt die ID und mögliche Zusatzinformationen per Funk, Telefon oder Funkmeldeempfänger an die Einsatzkräfte vor Ort. Diese haben eine Handakte, die sogenannte RETTERAKTE aus der sie sofort die passende Rettungskarte anhand der ID finden. Oder sie geben die ID in die Software PlateRESCUE ein und erhalten die übersichtliche digitale Form des Rettungsdatenblattes.   
   

 

 

PlateRESCUE // infoPOOL

Newsmeldungen

16.05.2012

Kennzeichenabfrage geht Mitte des Jahres live

Nach Informationen des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann soll die Kennzeichenabfrage noch Mitte des Jahres live gehen!

13.12.2011

PlateRESCUE in den Nachrichten

Regio-TV berichtet über PlateRESCUE

15.11.2011

PlateRESCUE auf Rettungsdienst.de

Rettungsdienst.de berichtet über PlateRESCUE.

11.11.2011

Panasonic Toughbook gibt Pläne zur Markteinführung eines Android™ Tablet bekannt.

10,1“ Tablet für behördlichen und geschäftlichen Einsatz ist ausgelegt auf Sicherheit, Funktionalität und Strapazierfähigkeit

27.07.2011

Demoversion steht zum Download bereit

Nun ist es offiziell - die Änderung des Straßenverkehrsgesetzes ist veröffentlicht - die Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst dürfen für die Rettung von Unfallopfern auf Fahrzeugdaten, durch Abfragem des Kennzeichens, zugreifen.

20.06.2011

Kennzeichenabfrage ab sofort möglich

Gespeicherten Daten über Beschaffenheit, Ausrüstung und Identifizierungsmerkmale von Fahrzeugen dürfen den Zentralen Leitstellen für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, zur Rettung von Unfallopfern übermittelt werden.

14.06.2011

Erste Praxistests erfolgreich bestanden

In Test mit der Feuerwehr Spaichingen und Titisee-Neustadt (Baden-Württemberg) betrug die Zeit von der Kennzeichenabfrage durch die Einsatzkräfte bis zur Erkennung der Gefahren in beiden Tests unter 2 Minuten.

09.06.2011

PlateRESCUE erhält Zulassungsbescheid vom Kraftfahrtbundesamt

Die PlateRESCUE UG ist das erste deutsche Unternehmen, das vom Kraftfahrtbundesamt einen Zulassungsbescheid zum Betrieb einer sogenannten Kopfstelle erhalten hat.

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